INQA-Demografie-Check: was Sie heute nutzen können
Wer „INQA-Demografie-Check“ sucht, will wissen, wie gut der eigene Betrieb auf eine älter werdende Belegschaft vorbereitet ist. Hier steht, was INQA dazu aktuell anbietet, wo Sie die Checks finden und wie Sie die Frage für Ihren Betrieb in einer Stunde selbst beantworten.
Gibt es den INQA-Demografie-Check noch?
In der aktuellen Übersicht der INQA-Angebote (Stand Oktober 2026) steht kein Instrument, das genau so heißt. INQA bietet heute die INQA-Checks: kompakte Online-Tests zur Standortbestimmung in den Feldern Führung, Vielfalt, Gesundheit und Kompetenz. Sie sind kostenlos.
Ältere INQA-Materialien kennen zusätzlich einen „Kurzcheck Demografie“ und eine Übersicht von Instrumenten zur Altersstrukturanalyse. Unter Namen wie „Demografie-Check“ kursieren diese Unterlagen bis heute. Wenn Ihnen ein Dokument unter diesem Namen vorliegt, prüfen Sie das Erscheinungsdatum — bei älteren Fassungen kann der Stand überholt sein.
Welcher INQA-Check passt zu Ihrer Frage?
Je nachdem, wo Sie im Betrieb den größten Handlungsbedarf vermuten, ist ein anderer Check der richtige Einstieg:
- Kompetenz: Wie halten Sie Wissen im Betrieb, wenn erfahrene Kräfte ausscheiden, und wie holen Sie Jüngere heran?
- Gesundheit: Wie lange können Beschäftigte bei den Belastungen Ihres Gewerks gesund arbeiten?
- Führung: Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt im Alltag aus?
- Vielfalt: Wie gut ist die Belegschaft altersmäßig gemischt?
Die Altersstruktur Ihres Betriebs in einer Stunde selbst auswerten
Die wichtigste Frage hinter dem Begriff können Sie ohne Werkzeug beantworten. Sie brauchen eine Liste Ihrer Beschäftigten mit Geburtsjahr und etwas Ruhe.
- 1
Belegschaft nach Alter ordnen
Bilden Sie Fünfjahresgruppen, etwa 20 bis 24, 25 bis 29 und so weiter. Schon die Form der Verteilung zeigt, ob Ihnen der Nachwuchs fehlt.
- 2
Renteneintritte markieren
Wer erreicht in den nächsten fünf und in den nächsten zehn Jahren die Regelaltersgrenze? Für alle ab Jahrgang 1964 liegt sie bei 67 Jahren; wer früher geboren ist, hat eine etwas niedrigere. Ihren Wert nennt Ihnen die Deutsche Rentenversicherung.
- 3
Schlüsselwissen je Person benennen
Wer kann etwas, das sonst niemand im Betrieb kann? Die Kundenbeziehung, die Anlagenhistorie, die Kalkulation. Das ist das eigentliche Risiko, nicht die Zahl der Köpfe.
- 4
Lücken zuordnen
Zu jeder Person mit baldigem Abschied: Wer übernimmt, was muss vorher aufgeschrieben werden, wer braucht eine Einarbeitung oder Ausbildung?
Wo Digitalisierung ins Spiel kommt
Wenn erfahrene Kräfte gehen, geht Wissen mit, das nirgends steht. Was sich in feste Abläufe überführen lässt, muss niemand mehr im Kopf tragen: Telefonnotizen, Angebotsanfragen, Wartungstermine, Rechnungsablage. Das entlastet auch die, die bleiben.
Ein Beispiel aus unseren Projekten ist die automatische Erfassung von Anrufen, die auch dann funktioniert, wenn gerade niemand im Büro sitzt.
Wenn die Auswertung Handlungsbedarf zeigt
Das Programm INQA-Coaching richtet sich genau an Betriebe mit fehlenden Fachkräften, veralteten Prozessen oder verzögerter Digitalisierung. Es übernimmt 80 % der Kosten für bis zu 12 Coaching-Tage. Voraussetzung ist eine kostenlose Erstberatung bei einer regionalen INQA-Beratungsstelle.
Ein vorheriger Check ist dafür nicht erforderlich. Er kann aber helfen, das Ziel des Coachings schärfer zu formulieren.
Häufige Fragen
Gibt es den INQA-Demografie-Check noch?
In der aktuellen Übersicht der INQA-Angebote steht kein Instrument unter diesem Namen. Es gibt die INQA-Checks zu Führung, Vielfalt, Gesundheit und Kompetenz. Ältere INQA-Unterlagen enthalten einen Kurzcheck Demografie und Instrumente zur Altersstrukturanalyse.
Ist der INQA-Check kostenlos?
Ja, die INQA-Checks sind kostenlose Online-Tests. Eine Beratung zum Ergebnis ist darin nicht enthalten.
Brauche ich einen Check, bevor ich INQA-Coaching beantrage?
Nein. Der Einstieg ist die kostenlose Erstberatung bei einer INQA-Beratungsstelle. Dort wird geklärt, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, und das Coaching-Ziel festgelegt.
Was bedeutet Demografie für einen Handwerksbetrieb konkret?
Meist zwei Dinge gleichzeitig: Erfahrene Beschäftigte gehen in den kommenden Jahren in Rente, und Nachwuchs ist schwer zu finden. Die Folge ist, dass Wissen und Kapazität gleichzeitig knapp werden.
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Das Programm im Überblick: Voraussetzungen, Leistungen und was die Betriebe bisher berichten.
Erstberatung, Scheck, Coaching, Erstattung und Nachgespräch: die sechs Schritte und was Sie vorbereiten sollten.
- INQA.de: Angebote zur Bestandsaufnahme (INQA-Checks)
- INQA.de: Übersicht Instrumente zur Altersstrukturanalyse
- INQA.de: Informationen für KMU
Stand: Oktober 2026. Förderbedingungen können sich ändern; die verbindliche Auskunft gibt die zuständige INQA-Beratungsstelle bzw. das BAFA.
