50 % Zuschuss zur Beratung: BAFA-Förderung
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst Unternehmensberatung für kleine und mittlere Betriebe: 50 % der Beratungskosten, in Teilen Ostdeutschlands 80 %. Der Weg ist kurz: Online-Antrag, Zusage, Beratung, Auszahlung. Als BAFA-gelisteter Berater begleiten wir Sie dabei.
- Sie haben eine einzelne, klar umrissene Frage: Lohnt sich diese Automatisierung? Was kostet sie, was bringt sie? Wie sollten wir das angehen?
- Ein bis drei Beratungstage reichen, um die Frage sauber zu beantworten.
- Sie wollen schnell starten: Der Antrag läuft online, ohne Beratungsstelle dazwischen.
Geht es um einen echten Umbau von Abläufen gemeinsam mit dem Team, ist INQA-Coaching mit 80 % auf bis zu 12 Coaching-Tage der größere Rahmen.
Was ist die BAFA-Förderung?
Das Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst Beratung zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Digitalisierung gehört ausdrücklich dazu: Welche Abläufe im Büro lassen sich automatisieren, was kostet das, was bringt es, und in welcher Reihenfolge geht man es an. Gefördert wird die Beratung, nicht der Kauf von Software.
Wer ist förderfähig?
- Kleines oder mittleres Unternehmen nach EU-Definition: weniger als 250 Beschäftigte, Jahresumsatz bis 50 Mio. Euro oder Bilanzsumme bis 43 Mio. Euro
- Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland, auch Freie Berufe
- Kein Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des EU-Beihilferechts
- Der Antrag wird gestellt, bevor die Beratung beginnt
- Noch nicht mehr als fünf geförderte Beratungen im Programmzeitraum, höchstens zwei pro Jahr
- Spielraum in der De-minimis-Grenze: Der Zuschuss zählt zu den Kleinbeihilfen der letzten drei Jahre
Eine Staffel nach Unternehmensalter gibt es seit der aktuellen Richtlinie nicht mehr; junge und bestehende Betriebe werden gleich behandelt. Die verbindliche Prüfung übernimmt das BAFA im Antragsverfahren.
Wie hoch ist die Förderung?
Bemessungsgrundlage sind förderfähige Beratungskosten bis 3.500 Euro je Beratung, ohne Umsatzsteuer. Darauf gibt es je nach Betriebsstätte:
Alte Bundesländer einschließlich Berlin
Baden-Württemberg, Bayern, NRW, Berlin …
50 % Fördersatz, höchstens 1.750 Euro
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen (ohne Region Leipzig), Sachsen-Anhalt, Thüringen
Betriebsstätte in einem dieser Länder
80 % Fördersatz, höchstens 2.800 Euro
- Beratung, 2 Tage
- 3.500 Euro netto
- Zuschuss BAFA (50 %)
- − 1.750 Euro
- Ihr Anteil
- 1.750 Euro netto
Die Umsatzsteuer auf die volle Rechnung zahlen Sie zusätzlich und holen sie wie gewohnt über die Vorsteuer zurück. Sie zahlen zuerst die ganze Rechnung, der Zuschuss kommt nach dem Verwendungsnachweis.
So läuft es ab
- 01
Erstgespräch: Frage eingrenzen
Kostenlos und unverbindlich. Wir klären, ob Ihre Frage in den BAFA-Rahmen passt oder ob INQA-Coaching der bessere Weg ist, und prüfen die Voraussetzungen.
- 02
Online-Antrag beim BAFA, vor Beginn der Beratung
Der Antrag läuft über das Antragsportal des BAFA. Sie geben den Betrieb, das Beratungsthema und das Beratungsunternehmen an. Wir liefern die Angaben zu uns, Sie stellen den Antrag.
- 03
Zusage abwarten, dann starten
Erst nach der schriftlichen Zusage des BAFA darf die Beratung beginnen. Eine vorher begonnene Beratung ist nicht förderfähig.
- 04
Beratung durchführen
Klar umrissen, dokumentiert, mit Beratungsbericht. Typisch sind ein bis drei Tage: Prozessaufnahme, Bewertung, konkreter Vorschlag mit Kosten und Nutzen.
- 05
Verwendungsnachweis und Auszahlung
Sie zahlen die Rechnung zunächst vollständig, reichen Rechnung, Zahlungsnachweis und Beratungsbericht beim BAFA ein, und bekommen den Zuschuss ausgezahlt.
Was eine BAFA-Beratung bei uns leistet
Wir nehmen die Abläufe auf, die Sie Zeit kosten, bewerten, was sich automatisieren lässt und was nicht, und legen einen Vorschlag mit Kosten, Nutzen und Reihenfolge vor. Am Ende steht ein Beratungsbericht, der für das BAFA taugt und für Sie als Entscheidungsgrundlage. Ob Sie die Umsetzung dann mit uns, mit Ihrem Softwarehaus oder gar nicht machen, bleibt Ihre Entscheidung.
Ihre Begleitung: BAFA-gelisteter Berater

Alexandros Moysoglou ist beim BAFA als Berater geführt (UBF-Nr. 229438), geprüfter Unternehmensberater für Digitalisierungsprojekte und autorisierter INQA-Coach. Den Handwerksalltag kennt er aus eigener Ausbildung und Meisterprüfung. Die Beratung kommt also nicht von einem IT-Berater von außen.
INQA-Coaching oder BAFA?
Beide Programme fördern Beratung, aber in verschiedenem Umfang. Dieselbe Leistung lässt sich nicht doppelt fördern; für verschiedene Teile eines Vorhabens kann eine Kombination möglich sein. Welcher Weg zu Ihrer Frage passt, sagen wir Ihnen im Erstgespräch.
Weitere Förderprogramme
Für die Umsetzung, also Software, Geräte und Einführung, gibt es je nach Bundesland eigene Programme. Unser Fördercheck prüft Ihre Angaben gegen 356 Programme von EU, Bund, Ländern, Kommunen und Förderbanken, mit Fundstelle und mit dem Grund, wenn etwas nicht passt.
Alle Programme prüfen, nicht nur BAFA
Vier Minuten, fünf Stufen, Auswertung im Browser. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die BAFA-Förderung?
In den alten Bundesländern einschließlich Berlin übernimmt das BAFA 50 % der förderfähigen Beratungskosten, höchstens 1.750 Euro bei einer Bemessungsgrundlage von 3.500 Euro. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen ohne die Region Leipzig, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind es 80 %, höchstens 2.800 Euro. Die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig.
Wann muss der Antrag gestellt werden?
Vor dem Beginn der Beratung, online beim BAFA. Erst nach der Zusage darf die Beratung starten. Wer vorher anfängt, verliert den Anspruch.
Wie oft kann ich die Förderung nutzen?
Höchstens fünf Beratungen im Programmzeitraum und nicht mehr als zwei pro Jahr. Jede Beratung braucht einen eigenen Antrag und ein eigenes, abgegrenztes Thema.
Wird auch die Software gefördert?
Nein. Gefördert wird die Beratung, also die Analyse, die Bewertung und der Vorschlag. Lizenzen, Geräte und die technische Umsetzung tragen Sie selbst, oder Sie prüfen dafür andere Programme im Fördercheck.
INQA-Coaching oder BAFA: was passt für Digitalisierung im Handwerk?
Für einen echten Umbau von Abläufen mit dem Team ist INQA-Coaching mit 80 % auf bis zu 12 Coaching-Tage der größere Rahmen. Für eine einzelne, klar umrissene Frage ist die BAFA-Förderung schlanker: ein Online-Antrag, ein bis drei Beratungstage, fertig. Dieselbe Leistung lässt sich nicht doppelt fördern.
Wer darf die Beratung durchführen?
Ein Beratungsunternehmen, das die Vorgaben des BAFA erfüllt und dort registriert ist. Alexandros Moysoglou ist beim BAFA als Berater geführt (UBF-Nr. 229438).
Stand: Oktober 2026. Die aktuelle BAFA-Richtlinie läuft zum 31. Dezember 2026 aus; ein Nachfolger wird erwartet, ist aber nicht belegt. Prüfen Sie den Stand vor einem Antrag auf bafa.de. Die verbindliche Auskunft gibt das BAFA.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob BAFA oder INQA zu Ihrer Frage passt.
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